Mehr Beschäftigung durch Open Source: Stimmt.
November 14th, 2006 by Hanno Zulla

Golem berichtet:

Rund 71 Prozent der IT-Unternehmen schätzen, “dass der Einsatz von OSS bei ihnen zu verwertbaren Produktinnovationen führt und 35 Prozent der Unternehmen glauben sogar, dass sie ohne Open-Source-Aktivitäten nicht mehr überlebensfähig sind.”

Stimmt.

epublica und seine Kundenprojekte wären ohne Open Source Software gar nicht möglich. Wir programmieren in Perl, unsere Applikationen laufen unter Linux, wir verwenden Apache und MySQL. Unsere Projekte openBC und wer-weiss-was.de setzen OTRS als Ticket-System ein.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer IAO, zeigt sich beeindruckt, “welche enormen Vorteile Unternehmen und öffentliche Einrichtungen durch den Einsatz freier Software bereits erzielen und in welcher Weise OSS Innovationen beschleunigt”.

Ja, man kann schneller und mit weniger Risiko ein Projekt auf die Beine stellen und ausprobieren, ob es angenommen wird. Für ein neues Projekt (wie 2003 openBC und 1998 edgar.de) muss der Auftraggeber nicht erst einmal gigantische Summen in Lizenzen von Software stecken, von der zu Projektbeginn noch unklar ist, ob man sie im gekauften Umfang auch benötigt.

Letztendlich kommen die Autoren der Studie zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Open Source Software nicht nur der Öffentlichen Hand und den IT-Unternehmen mit OSS-Aktivitäten Vorteile bringt, sondern auch zu mehr Beschäftigung in Deutschland führen kann.

Zur Gründung von epublica mieteten wir 2001 zu viert ein Büro und brachten von zu Hause unsere Computer mit. Heute haben wir 18 Mitarbeiter. In erster Linie dank Open Source Software. (Das heißt allerdings auch nicht, dass wir keine kommerzielle Software einsetzen…)

This entry was posted on Tuesday, November 14th, 2006 at 5:50 pm and is filed under epublica. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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